Diese Fete ist Kult und nicht wegzudenken im Ablauf des Heiligen Abends in Kulmbach: Der „Heilige Frühschoppen“ in der Oberen Stadt zieht Tausende an. Viele sehen sich dort einmal im Jahr, weil sie sonst längst nicht mehr in Kulmbach wohnen, fürs Fest aber in die Heimat zurückkehren. Dicht gedrängt stehen die Menschen im Freien. Man quatscht, lacht und trinkt ein Bier oder zwei. Ein paar Stunden ausgelassener Frohsinn beherrschen die Szenerie. Alt und jung stehen beisammen. Man lässt es sich gut gehen. Damit alle Besucher des „Heiligen Frühschoppens“ unbeschwert genießen können, haben sich viele Gedanken um die Sicherheit gemacht. Maßnahmen werden ergriffen, Zufahrten blockiert, Polizisten und Security-Mitarbeiter zum Dienst eingeteilt. Kulmbachs Polizeichef Peter Hübner sagt im Gespräch mit unserer Redaktion, was alles getan wird, um diesen Vormittag sicher zu machen und er erzählt, was er in den acht Jahren, die er nun schon dabei ist, an Schönem und weniger Schönem erlebt hat. Denn wie für viele andere auch ist für Hübner der „Heilige Frühschoppen“ Pflicht, selbst wenn er, wie dieses Jahr, nicht selbst der Einsatzleiter ist. „Das ist Tradition, dass der Dienststellenleiter am Heiligen Abend nicht frei hat. Der ist immer bei seiner Truppe. Mindestens, um vorbeizuschauen, wenn er nicht selbst den Einsatz leitet.“
„Heiliger Frühschoppen“ Warum sogar Kölner Jecken neidisch nach Kulmbach blicken
Melitta Burger 22.12.2025 - 17:00 Uhr