Helmbrechts Herbstkultur bietet Riesenprogramm

Werner Bußler

Eine Broschüre listet mehr als 100 Veranstaltungen in Helmbrechts und Umland auf.

Über das vielfältige Angebot der Helmbrechtser Herbstkultur zeigte sich Bürgermeister Stefan Pöhlmann erstaunt, als ihm Marion Nitsche-Popp den Veranstaltungskatalog in Form einer handlichen Broschüre vorstellte. Foto: Werner Bußler

Die Helmbrechtser Herbstkultur naht, und ihre Zahlen können sich sehen lassen: Von September bis Dezember bieten 23 Organisatoren an 17 verschiedenen Orten in Stadt und Umland 104 Veranstaltungen an. Dazu kommen Termine im Juli und August 2023 sowie im Februar 2024. Eine genaue Übersicht zum vielfältigen Programm der Herbstkultur verschafft eine Broschüre, die ab sofort in vielen Geschäften und Behörden ausliegt. Heinz König, Chef des Oberfränkischen Textilmuseums, und seine zuständige Mitarbeiterin Marion Nitsche-Popp haben den Kalender nun Bürgermeister Stefan Pöhlmann vorgestellt.

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Das Stadtoberhaupt zeigte sich beeindruckt. „Schon seit Jahren kann niemand mehr ernsthaft behaupten, bei uns sei nichts los“, kommentierte Pöhlmann die geplanten Events. Dabei handelt es sich nicht nur um Konzerte und Auftritte im Rahmen der Kulturwelten, die ja einen einzigartigen Status erlangt haben und weit über die Region hinaus ein Anziehungspunkt sind. Angekündigt werden zahlreiche weitere qualitativ hochwertige Darbietungen, Vorträge und Ausstellungen von Solokünstlern, Gruppen und Referenten aus der näheren Umgebung. „Da ist für jeden etwas dabei“, sagt Marion Nitsche-Popp. Gerade an Kinder und Jugendliche ist gedacht, mit Figurentheater, Kinderkino, Theaterfest und auch kreativen und sportlichen Angeboten wie Luftgewehrschießen (ab zwölf Jahren), Volksdauerlauf und Nähkurs.

Heimische Vereine und Institutionen stellen wieder viel auf die Beine: Sie bieten eine bunte Palette mit Rockkonzerten, Mundart, Heimatgeschichte, Multivisionsschau, Filmen, Tanzsport und Jonglage. Der Schwarz-Weiß-Ball des TVH gehört dazu, eine Lesung, Gospelgesang, Weihnachtsmusik und vieles mehr. Wesentliche Programmpunkte sind natürlich die Kulturweltenkonzerte, die bereits zu über 90 Prozent ausgebucht sind.

Stefan Pöhlmann dankte allen Kulturträgern und Vereinen, die sich in der Herbstkultur einbringen, sowie den Firmen, die in dem kleinen Katalog werben und damit die Herausgebe ermöglichten.

Die Termine sind so zahlreich, das es sich nicht vermeiden lässt, dass einige Veranstaltungen zeitgleich und in benachbarten Gebäuden stattfinden. So beginnt beispielsweise am 23. September um 19 Uhr ein Konzert in der Johanniskirche zu Ehren des aus Helmbrechts stammenden Komponisten Helmut Duffe – und am selben Tag um 19.30 Uhr gibt sich im Bürgersaal des Rathauses der Kabarettist Matthias Tretter die Ehre.

Im Heft sind die Veranstaltungen recht ausführlich beschrieben. Auch heuer wieder dürfte es allen Anbietern gelingen, den Ruf der Stadt als Kulturmetropole zu festigen. Zusätzlich wird es wohl noch einige weitere Events geben, die bei Druckbeginn noch nicht feststanden.

Marion Nitsche-Popp bittet Vereine schon jetzt, Termine für die Herbstkultur 2024 rechtzeitig zu melden. Für inhaltliche und organisatorische Fragen steht sie als Ansprechpartnerin zur Verfügung.