Wenig Verständnis hat Pöhlmann für diejenigen, "die - oft sogar während eines Einsatzes - vom Sofa aus die Aktivitäten der Rettungsdienste in den sozialen Medien kommentieren und kritisieren". Er betont: "Wir dürfen stolz sein auf unsere Feuerwehrleute." Besonders hervorheben möchte der Rathauschef auch das "zivile Engagement der Nachbarschaft". Die habe den Einsatz "nach allen Kräften mit Getränken, Verpflegung, dem Bereitstellen von Räumlichkeiten und manch tröstendem Gespräch" unterstützt.
Auch schon vor drei Jahren stand in Helmbrechts ein Haus in Flammen, in dem Kinder gefangen waren. Als Kreisbrandinspektor Reinhard Schneider damals als erster die Gaststätte "Trummela" in der Hofer Straße mit der brennenden Wohnung darüber erreichte, schrien sie vom Fenster aus um Hilfe.
Schneider zögerte nicht, er stapelte Gartenmöbel aufeinander, kletterte hoch, ließ sich von der Mutter erst den kleinen Jungen, dann das ältere Mädchen reichen. Wenig später trafen die Kollegen ein und befreiten die anderen. Damals konnten die Helfer eine Tragödie wie am Samstag verhindern.
Warum das Haus in der Hochstraße brannte, wissen die Ermittler noch nicht. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken kann auf Anfrage auch nicht sagen, wann er mit Ergebnissen rechnet.