Da stehen sie, die Kinder. An der Stelle, wo spätestens zum Jahresbeginn 2026 das Day-Care-Center des Vereins „Leben und Lernen in Kenia“ (LLK) öffnen soll. Mit der Kindertagesstätte kommt der Selber Verein zum einen den Bedürfnissen der Kleinsten in Nakuru nach, zum anderen neuen Auflagen der kenianischen Regierung. Seit langer Zeit kümmert sich LLK um Mädchen und Jungs aus den Ronda-Slums von Nakuru, der drittgrößten Stadt Kenias. „Die Kinder kommen aus Haushalten, das kann man sich nicht vorstellen“, sagt LLK-Vorsitzende Debra „Brique“ Zeiner. Die Familien leben in Lehmhütten mit offenen Feuerstellen, ihre Kleider bewahren sie in Tüten auf, die sie nachts als Betten nutzen. Landschaftliche Schönheit und unvorstellbare Armut gehen Hand in Hand in Kenia.
Hilfe aus Selb Hilfe für die Kleinsten der Armen
Gerd Pöhlmann 16.01.2025 - 17:00 Uhr