Hirschberglein Das Bergfest ruft wieder

Sandra Hüttner
Das Bild ist entstanden beim Bergfest 2019, das – wie auch die heurige Ausgabe – Musik für alle Generationen bot. Foto: /Sandra Hüttner

Das Fest im Geroldsgrüner Ortsteil Hirschberglein genießt in der Region längst Kultstatus. Vom 3. bis 5. Juni steht es nach zwei Jahren Zwangspause wieder auf dem Programm.

Es ist an den Bergfreunden Hirschberglein, das Bergfest im Dorf wieder auszurichten. Das Fest wurde zunehmend beliebter im ganzen Landkreis, bis Corona kam und es zwei Jahre ruhen musste. Nun wollen die Bergfreunde es wieder angehen. Der Festbetrieb vom 3. bis 5. Juni läuft am Freitagabend von 21 bis 1 Uhr und Samstagabend in der Zeit von 21 bis 2 Uhr. Für den Freitag rechnet der Veranstalter mit bis zu 400 Gästen, für Samstag bis zu 800 Gästen.

Ein Fest auszurichten, ist aktuell nicht einfach. „Die Kosten steigen immens. Allein beim Festzelt zahlen wir das Doppelte“, sagt der Vorsitzende der Bergfreunde, Ralph Browa. Entsprechend steigen die Preise im Verkauf. „Die Maß Bier kostet heuer 7,80 Euro“, teilte Browa mit. Er erklärt, dass das Fest ausschließlich vom Verein organisiert und getragen wird und er keinerlei finanzielle Zuschüsse erhalte.

Damit beim Fest nichts aus dem Ruder läuft, haben sich zuvor Vertreter der Polizei, der kommunalen Jugendarbeit, der Gemeinde und der Bergfreunde zum Sicherheitsgespräch im Rathaus getroffen. Nach einer guten halben Stunde waren sich alle einig: Die Vorkehrungen aus den Vorjahren haben sich bewährt und sollen wieder zum Tragen kommen. Der Bauzaun zur Eingrenzung des Festgeländes kommt diesmal nicht zum Einsatz, da in den zurückliegenden Jahren der Festbetrieb problemlos ablief. Auch heuer werden ein Sicherheitsdienst und bis zu zehn Ordner vom Verein für Ordnung auf dem Festplatz und dem nahen Umkreis sorgen. Die vier verschiedenfarbigen Bänder bei der Einlasskontrolle haben sich bewährt, dies gilt für die Festbesucher am Freitag- und Samstagabend. Es betrifft alle Besucher unter 16 Jahren, die mit ihren Eltern das Fest besuchen sowie alle 16- bis 18-Jährigen ohne und mit Begleitung. Das Bändchen gibt es aber auch für Besucher über 18 Jahre. Das Konzept begrüßte Petra Schultz vom Kreisjugendamt Hof: „So können die Sicherheitsleute wie auch die vom Verein gestellten Ordner anhand der Farbe des Bandes leichter erkennen, wer noch da sein darf und wer nicht. Auch bei der Getränkeausgabe weiß jeder Helfer Bescheid.“

Vorsitzender Ralph Browa teilte mit, dass es heuer keinen Nightliner gebe. „Wir sind aber hinsichtlich Alternativen noch in Gesprächen.“ Petra Schultz regte an, mit Taxi-Unternehmen Kontakt aufzunehmen und vielleicht auch bei Fahrgemeinschaften den jeweiligen Fahrern mit Getränkegutscheinen entgegenzukommen. Auch wollte Schultz wissen, wie der Ausschank von Spirituosen ablaufe. Ihr wurde zugesichert, dass keine Flaschen verkauft werden und es die Partyschnäpse nur einzeln und nicht kartonweise gebe.

Klaus Bernhardt und Wolfgang Manig von der Polizei versicherten die Präsenz einer Streifenbesatzung am Freitag und Samstag. „Die Leute wollen nach der langen Pause wieder feiern“, betonte Bernhardt und hofft auf ein friedliches Fest.

Festprogramm:

• Freitag, 3. Juni: „Der Berg bebt“, ein Jugendabend mit DJ Flueck & Flack sowie Lesh, ab 21 Uhr bei fünf Euro Eintritt.

• Samstag, 4. Juni, ab 21 Uhr: Radspitz, Eintritt sieben Euro.

• Sonntag, 5. Juni, ab 14 Uhr: Fränkischer Nachmittag mit den „StänderlaMusikanten“, Shuttleservice vom Parkplatz zum Festgelände und zurück in der Zeit von 13.30 bis 18 Uhr; gegen 19 Uhr spielt „BluesNid“. Am Sonntag ist der Eintritt frei. Während sich am Programmablauf nichts geändert habe, gibt es heuer erstmals den Gerstensaft von der Hofer Brauerei Meinel.

 

Bilder