Spanien
Die Iberische Halbinsel trifft es auch in diesem Jahr wieder besonders heftig: Laut Wetterdienst sind ab Samstag in einigen Regionen in Flusstälern 40 bis 42 Grad möglich. Auf Mallorca wurden bereits Werte knapp unter der 40-Grad-Marke gemessen. Die Hitzewelle soll laut Wetterdienst am Sonntag und Montag ihren Höhepunkt erreichen. Erst ab Anfang Juli sollen die Temperaturen nach und nach sinken.
Frankreich
Nicht viel anders sieht es in Südfrankreich und auf Korsika aus. Aufgrund der Trockenheit ist die Gefahr von Wald- und Buschbränden sehr hoch. In den betroffenen Regionen müssen Reisende mit Einschränkungen und Straßensperren rechnen. Ausbrechende Feuer können zu Stromausfällen führen und die touristische Logistik erheblich beeinträchtigen.
Über die aktuelle Gefahrenlage können sich Reisende auf der Seite des staatlichen französischen Wetterdienstes „Météo-France“ informieren.
Portugal
Nicht anders sieht es Portugal aus. Auch hier kommt es in den Sommermonaten regelmäßig zu Busch- und Waldbränden, besonders im Zentrum, im Norden und auf Madeira. Gesperrte Straßen oder Ausfälle im Verkehrs- und Flugverkehr sind die möglichen Folgen. Reisende sollten sich deshalb über aktuelle Waldbrände informieren, Feuerverbote beachten und den Anweisungen der Behörden folgen. In bewaldeten Gebieten ist besondere Vorsicht geboten.
Türkei
Dasselbe Bild bietet sich in der Türkei. Das Land an der Schnittstelle von Europa und Asien liegt in einer seismisch aktiven Zone, sodass es häufig die Erde bebt. Auch Naturgefahren wie Busch- und Waldbrände im Sommer sowie Starkregen mit Überschwemmungen und Erdrutschen treten vermehrt auf und können die Infrastruktur teilweise lahmlegen, wie das Auswärtige Amt warnt.
Balkan-Staaten
So ist der aktuelle Stand der Dinge. Doch es kommt noch schlimmer, denn die Hitze weitet sich aus – mit immer neuen Extremen: „Vermeiden Sie Aktivitäten im Freien und bereiten Sie sich auf hohe Temperaturen vor, die für Risikogruppen, wie ältere und sehr junge Menschen, zu Gesundheitsrisiken führen können“, erklärt der Wetterdienst in Bosnien.
Auch die Behörden in Kroatien warnen vor extremer Hitze in der Hauptstadt Zagreb und im Osten des Adriastaates. Zwar gibt es noch keine offizielle Hitzewarnung für Kroatien, doch das Auswärtige Amt warnt vor hoher Waldbrandgefahr während der Sommermonate. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in Tourismusgebieten müsse in diesen Fällen gerechnet werden. Zuletzt brachen verheerende Feuer rund 30 Kilometer südlich von Split im Gebiet der Siedlungen Pisak und Marušićia aus.
In Teilen Serbiens wird erwartet, dass die Temperatur auf 39 Grad Celsius steigt. Sie läge damit deutlich über dem für die Jahreszeit üblichen Durchschnitt, wie der serbische Wetterdienst mitteilt.