Der Wasserkonsum geht seit einigen Jahren langsam zurück
Für die Costa del Sol hat der andalusische Tourismusminister Arturo Bernal schon vor ein paar Wochen versprochen: „Die Versorgung mit Wasser während der Sommersaison ist gesichert.“ Auch die spanische Umweltministerin Teresa Ribera sieht keine Gefahr, dass in den kommenden Monaten großflächig die Wasserleitungen trocken bleiben.
Die Herausforderung, Spaniens Landwirtschaft, die Industrie, den Tourismus und die Haushalte mit Wasser zu versorgen, ist eine langfristige. Die Tendenz der vergangenen Jahrzehnte ist nämlich eindeutig: steigende Hitze, weniger Regen.
Das Land ist nicht tatenlos. Der Wasserkonsum geht seit einigen Jahren langsam zurück. Doch ohne den Ausbau der Meerwasserentsalzung, vermehrte Nutzung von geklärtem Brauchwasser und weiter steigende Effizienz der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen wird Spanien noch öfter der heiße Schrecken in die Glieder fahren.