Vier Jahre, das ist im Hochschul-Maßstab eine echte Hausnummer. Im Bereich der Wissenschaft sowieso, aber auch organisatorisch hat sich in dieser Zeit viel getan. „Die Zahl der internationalen Studenten ist deutlich größer als noch vor vier Jahren. Und wir haben jetzt sechs statt zwei Institute“, sagt Hochschulpräsident Jürgen Lehmann. Unverändert geblieben sei das Ziel der Wissenschafts-Nacht: die Öffnung nach außen. „Wir sind kein verschlossener Haufen am Hügel. Im Gegenteil, die Menschen sollen sich davon überzeugen, dass wir hier nicht einfach so vor uns hinforschen, sondern einen echten Nutzen haben“, ergänzt er. Nutzen nicht nur für die Studierenden, sondern Nutzen vor allem auch für die Region. Lehmann verweist auf die Fakultät Ingenieurwissenschaften, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, Lösungen für den zunehmend problematischen Wasserhaushalt in der Region zu finden. „Das ist angewandte Wissenschaft“, sagt Lehmann.