Die aanzlna Saunagäng werrn reglrechd zelebrierd: Erschd hoggn die Mannsbilder zehn Minuddn lang auf der middlern Heh, dann fimf Minuddn auf der obersdn Bänk - und zum Schluss nuch fimf Minuddn auf der undersdn Reiha. Zwischndurch machd der schdädtischa Sauna-Massder immer an Aufguss - wechslweis mit Lavendl, Zirbe, Eikalybdus oder Latschnkiefer. Min Handduch wedld er den Dufd in jeds Egg, dass der Korl, seina Kamerdodn und die annern Gässd immer dess Gfiehl hamm, sie sänn im Baradies. Bei der anschließndn Schogg-Abkiehlung im eiskoldn Dauchbeggn bläkn’sa zwor olla wie die Gschdochna, obber nooch die Wechslbäder und under der warma Dusch fiehln’sa sich gleich widder wie im sibbdn Himml. Und zum Schluss kimmd fir na Korl und seina Kumbl der absoluda Hehebunkd: a gemeinsoma Brodzeid im Neemraum von der Sauna! Abwechslnd schbendierd neemlich jeder amoll an Kassdn Bier, verschiedna Wärschd, Laabla, Garkn und Sembfd - und dann sitzn der Korl und seina Freind im Adamskosdiim neber der Schwitz-Hiddn ineran glan Zimmer, und es gedd zu wie am Schdammdisch.
Hof A subber Sauna-Aufguss
Gert Böhm 31.10.2019 - 19:12 Uhr