Anschließend dirigiert Benjamin Sebald das „Dark Adventure“, bevor sie dann mit der Filmmusik der Neuauflage des Westernklassikers „The Magnificent Seven“ das Publikum musikalisch in die weite Steppe des Wilden Westen versetzen.
Vor dem letzten Orchester ergreift die Intendantin der Hofer Symphoniker, Cora Bethke, das Wort. Sie lässt es sich nicht nehmen, allen Musikerinnen und Musikern des Abends von ganzem Herzen zu danken, und betont die Wichtigkeit der Musik in der heutigen Zeit, da diese so viele Grenzen überwinden kann.
Seit 20 Jahren besteht die erfolgreiche Kooperation im Bläserklassenbereich zwischen dem Hofer Schiller-Gymnasium und der Musikschule der Hofer Symphoniker nun schon.
Es ist also auch ein Jubiläumskonzert, an dessen Ende das als „Spitze der orchestralen Musik“ angekündigte Symphonische Blasorchester Hof spielt. Erneut unter der Leitung Benjamin Sebalds, spielen die rund 80 Schülerinnen und Schüler die Stücke „Olympic Fire“, von Michael Geisler, und „Mountain Wind“ von Martin Scharnagl. Man merkt, es ist die junge Creme de la Creme der Hofer Bläserkunst, die hier auf der Bühne sitzt. Sie begeistern das Publikum mit filigranen Wechseln zwischen dem kraftvollen Fortissimo einer Trompete und dem zarten Pianissimo einer Querflöte.
Der Applaus des Publikums geht dann nahtlos über in die an all diejenigen, die geholfen haben, den musikalischen Betrieb auch während der Coronazeit aufrecht zu erhalten.
„Heute gibt es keine Zugabe, wegen gestiegener Heizkosten“, scherzt Florian Spieler dann zum Abschluss und kündigt mit „Palladio“ und „Oregon“ die letzten beiden Stücke eines musikalischen Abends an, der Lust auf mehr macht und schon fast wieder an früher erinnert. Und so werden am Ende die gut 200 Mitwirkenden vom Publikum gefeiert und bejubelt. What a Wonderful world!