Hof - Die einen hier haben eine Wut im Bauch, den anderen sitzt die Angst im Nacken: Gut 50 Interessierte sitzen am Donnerstagabend im Pfarrsaal von St. Konrad, die meisten von ihnen Anwohner von Vogelherd und Neuhof. Es sind weit weniger gekommen, als die Veranstalter erhofft hatten - dabei hatte die Bürgerinitiative Mobilfunk ihren Info-Abend auf den richtigen Zeitpunkt gelegt. Mitte September hatte der Bauausschuss des Hofer Stadtrats der Telekom untersagt, in der Köditzer Straße einen 42 Meter hohen Mobilfunkmast aus Stahl zu errichten. Und das, obwohl die Stadt dem "Monstermast", wie er seitdem getauft ist, rein baurechtlich nichts entgegenzusetzen hätte. Was man als Bürger, vor allem aber als Kommune tun kann, um die Vorhaben von Mobilfunkbetreibern nicht ohne Einspruchsrecht durchwinken zu müssen, das wollten die Zuhörer des Vortrags am Donnerstag erfahren.