Hof - Ein Schweinskopf als "Denkmal für einen geschundenen Billigfleischlieferanten"; das Makro-Foto einer Fliege, die als Individuum namens Albert unser anthropozentrisches Weltbild infrage stellt; ein ölverschmutzter Meeresvogel weist auf eine ökologische Katastrophe hin, ein totes Tier am Straßenrand ("Hase kommt nicht an") auf ein alltägliches Massensterben und das vierteilige Aquarell "Eingeschweißt und aufgetaut" aufs Fressen und Gefressenwerden: Arbeiten dieser Art geben der Schau in der Galerie im Theresienstein die besondere Note. "Die Tiere kommen" ist ihr Titel, und ihren Schwerpunkt benennt eine Mappe mit 57 Collagen über "Tierschicksale/Problemstellenbefund".
Hof Das Schicksal der Tiere
Ralf Sziegoleit 28.09.2017 - 18:48 Uhr