Tiefengrün - Kurz nach elf Uhr kommt Leben in die Stube. Immer mehr Gäste entsteigen Autos, die thüringische, vogtländische und oberfränkische Kennzeichen tragen, und steuern über den Läufer mit der Aufschrift "Willkommen bei Franken" die gemütliche Gaststube mit den rustikalen Tischen an. Die Speisekarte ist heute Nebensache für die älteren Herrschaften im Alter von 60 Jahren aufwärts. Denn heute ist Mittwoch, und an diesem Wochentag tischen die Wirtsleute der "Hulda" seit 36 Jahren gebackenes Blut mit Sauerkraut und Kartoffeln auf. "Dieses Gericht gibt's nirgendwo besser", urteilt ein gut gelaunter Stammgast, der mit seiner Frau aus Plauen nach Tiefengrün gekommen ist und sich auf das deftige Mittagessen freut.
Gasthaus "Zur Hulda" Deftige Kost wie zu Uromas Zeiten
Von Roland Rischawy 01.08.2014 - 00:00 Uhr