Hof - "Fridays gegen Altersarmut" ist eine Facebook-Gruppe mit aktuell über 300 000 Mitgliedern. Gestartet ist die Gruppe im Spätsommer 2019. Seitdem wächst sie - und hat in zirka 80 Städten zu Mahnwachen am 24. Januar aufgerufen. Diesem Ruf sind in Hof zirka 25 Menschen gefolgt. Sie versammelten sich an der Marienkirche unter dem Motto "Jeder Mensch soll im Alter in Würde leben können". Dazu stellen sie zehn Forderungen an die Regierung auf. So verlangt die Gruppe die sofortige Einführung eines solidarischen Rentensystems, in das ausnahmslos alle einzahlen müssen, und die sofortige Steuerbefreiung auf ausgezahlte Rentenbeiträge. Die Zweckentfremdung und Herausnahme der eingezahlten Gelder aus der Rentenkasse solle per Gesetz unter Strafe gestellt werden. Zu den Forderungen zählt des Weiteren ein befristetes Übergangsgeld für ehemalige Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, Minister und Bundespräsidenten und die sofortige Abschaffung horrender Pensionen auf Lebenszeit. Auch die Verschwendung von Steuergeldern in Amtsstuben, Behörden und Ministerien sei gesetzlich unter Strafe zu stellen; die Verantwortlichen müssten mit ihrem Privatvermögen haften. Kindergeld und Unterhalt sollten nicht mehr als Einkommen bei staatlichen Hilfeleistungen anzurechnen sein, und Supermarktketten und Einzelhändlern müsse es verboten werden, Lebensmittel wegzuwerfen. red