Hof Hofer Filmtage unterstützen Filmbranche in der Corona-Krise

Der Schriftzug «Hofer Filmtage» an einer Kinotafel. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Mit wöchentlich wechselnden Filmen und Gesprächsrunden im Internet wollen die Hofer Filmtage die Filmbranche unterstützen. «Wir wollen Filmemachern auf diese Weise eine Plattform geben und auf die Kinobranche in der Corona-Krise aufmerksam machen», sagte eine Sprecherin des Festivals, das sonst jedes Jahr im Oktober zahlreiche Regisseure, Schauspieler und Filmliebhaber nach Hof lockt.

Am Samstag startet das Projekt «HoF Filmtage Rendezvous» mit der Übertragung von «Haldern Pop - Dorf mit Festival». Monika Pirch spürt in dem Dokumentarfilm der Frage nach, wie ein international gefeiertes Musikfestival einem Dorf Impulse gibt. Statt wie sonst ein Ticket zu kaufen, können Zuschauer online spenden und über einen Chat mit den Filmschaffenden ins Gespräch kommen.

Alle zwei Wochen soll künftig das 45-minütige Talkformat «HoF Talk Rendezvous» stattfinden. Der künstlerische Leiter der Filmtage, Thorsten Schaumann, kommt dabei mit Gästen rund um das Festival ins Gespräch und greift Fragen des Online-Publikums auf. «Beide Formate sollen immer samstags im Wechsel stattfinden», erklärte die Sprecherin der Filmtage. «Auf jeden Fall so lange, bis die Kinos endlich wieder öffnen dürfen.»

 

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