Hof - Der Haushalt 2014 ist der fünfte Etat in Folge, der nicht unter der Regie der Stadt steht. Und die Prognosen sind düster: Auch in den Jahren bis - mindestens - 2017 wird wohl die Regierung von Oberfranken das Sagen über die Hofer Finanzen haben. Wenn sich nichts Entscheidendes ändert. Darin waren sich am Freitagnachmittag alle Redner bei der Haushalts-Verabschiedung einig: Es wird zunehmend schwer, die Substanz zu erhalten, wenn es keine zusätzliche Unterstützung aus München gibt. Die Ausgabenlast - gerade im Sozialbereich - steigt immer weiter, die Einnahmen bleiben hingegen allenfalls gleich. Freilich gingen Bewertungen und Deutungen zur Haushaltslage in der Sitzung teilweise weit auseinander. Nach wortreichen Analysen in 80 Minuten kam es zur Abstimmung: Nur Margit Doll, Grüne, Thomas Etzel, Linke, und der parteifreie Stefan Cruz lehnten den Haushaltsplan ab, die große Mehrheit aus den drei Fraktionen stimmte geschlossen zu.