Hof/Kulmbach - Ein Jahr ist es her, als sich die Diakonie Hochfranken erstmals damit beschäftigte, die Zukunft zu regeln. Damals hatte Geschäftsführerin Maria Mangei bekannt gegeben, in den Ruhestand gehen zu wollen. Ein Jahr später sitzt Manuela Bierbaum nun hier am Klostertor in Hof und strahlt so hell wie die Sonne, die gerade durch die Fenster zum Innenhof scheint. Sie darf es machen. Sie will es machen. "Angst habe ich nicht", sagt sie, gut vorbereitet auf die natürlich erwartbare Frage, wie sie die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin wahrnimmt. "Entscheidend ist nicht, wie groß sie sind, sondern, wohin sie gegangen sind." Der Satz einer Frau, die nicht die klassische Karrieristin zu sein scheint, sondern vielmehr die fleißige Arbeiterin, die immer dorthin berufen wurde, wo sie zuletzt war und nun ist.