Hof/Landkreis - Zur "soliden Mitte" in Deutschland gehören rund 32 Millionen Bürger. In Süddeutschland findet sich dieser Raumtyp vorwiegend in Grenznähe zu Tschechien. Stadt und Landkreis Hof weichen jedoch teils stark von der "soliden Mitte" ab, und zwar im positiven wie auch im negativen Sinn. Das geht aus dem "Disparitätenbericht 2019" der Friedrich-Ebert-Stiftung hervor. In deren Auftrag hat das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund die 401 Landkreise und kreisfreien Städte der Republik untersucht. Die Autoren haben das Zusammenwirken von 20 Indikatoren geprüft, darunter Altersarmut, Lebenserwartung und kommunale Verschuldung. Ein Kennzeichen der "soliden Mitte" ist laut Studie: "Der Anteil der hochqualifizierten Beschäftigten ist hier im Bundesvergleich am geringsten."