Hof - Ständige Erreichbarkeit per E-Mail und Handy, Bereitschaftsdienste an 365 Tagen im Jahr und Firmen, die die Bildung eines Betriebsrats aktiv unterbinden: Laut DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias Eckardt sind solche Auswüchse noch immer in oberfränkischen Unternehmen zu finden. "Es vergeht kaum ein Monat, in dem wir nicht Fälle von Drohungen, Kündigungen oder Versetzungen auf den Tisch bekommen, die mit der Gründung eines Betriebsrates zusammenhängen", schildert der Gewerkschafter Erfahrungen aus seinem Arbeitsalltag. Auch abseits der harten Fälle gibt es immer noch gravierende Missstände in den Betrieben, die sich in der Vergangenheit eingeschliffen haben. Etwa bei der Arbeitszeit.
Hof Mangel an sozialer Sicherheit
Christopher Michael 16.09.2017 - 00:00 Uhr