Steinbruch am Eichelberg Ölschaden durch Mofa im See

Jugendliche haben ein Mofa in einem See versenkt – was ein Zeuge beobachtet hat. Der rief die Polizei. Es folgt ein größerer Einsatz; es geht um ein Umweltdelikt.

Hof - Ein im Steinbruch am Eichelberg in Hof versenktes Mofa hat am Sonntagnachmittag zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Tauchern der DLRG geführt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen eines Umweltdeliktes. Es besteht der Verdacht, dass Jugendliche das Bike in den nahe der Hochschulen gelegenen See geworfen haben. Dies hatte ein Zeuge gemeldet. Die Befragungen dauern aber noch an, teilt die Polizei mit.

Der Passant hatte demnach gegen 16.15 Uhr beobachtet, wie drei Jugendliche das Mofa versenkt hatten. Weil auf der Wasseroberfläche tatsächlich Ölflecken trieben, alarmierte die Polizei auch Feuerwehr und DLRG. Um die Gefahr für die Umwelt einschätzen zu können, wurden zudem die Hofer Stadtverwaltung sowie das Wasserwirtschaftsamt benachrichtigt. Taucher der DLRG versuchten, das Mofa in dem kleinen, aber immerhin rund 20 Meter tiefen See zu finden und zu bergen. Letztlich wurde die Aktion aber wegen der einsetzenden Dunkelheit abgebrochen. Wie Heiko Mettke, Sprecher der Hofer Polizeiinspektion, auf Nachfrage der Frankenpost erklärte, müssen nun die Behörden bewerten, wie dringend das Gefährt nun noch aus dem See geholt werden muss.

Der Einsatz in dem Steinbruch ist nicht ganz ungefährlich für die Taucher, wie Mettke erklärt: „Der Schaden für die Umwelt ist wohl schon entstanden, nun muss man Aufwand und Nutzen abwägen.“ Derweil ermittelt die Polizei, was genau vorgefallen ist. Aufgrund der Beschreibung des Zeugen sind drei Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in Verdacht geraten, die sich beim Bergungsversuch unter die Zuschauer gemischt hatten. Die Ermittlungen dauern noch an.

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