Hof - "Für uns war das eine Gewissensentscheidung", sagt Günter Saalfrank. Der Hofer Dekan und sein Kirchenvorstand haben vor vier Monaten Mohib T. und dessen zehn Jahre alten Neffen Mansur Kirchenasyl gewährt. Seitdem halten sich die beiden, die von der Abschiebung nach Afghanistan bedroht sind, in den Räumen der Sankt Michaeliskirche auf - im Pfarrhaus, im Garten, im Gemeindehaus. Mehr als 50 000 Menschen haben unterschrieben, damit sie hier blieben dürfen. Und nun gibt es tatsächlich Hoffnung.
Hof Mohib darf hoffen
Julia Ertel 09.04.2017 - 20:42 Uhr