Leupoldsgrün - Für Annika Popp und Stefan Dittmar wäre eine Umgehung ein zweischneidiges Schwert: Einer Verkehrsentlastung stehe das Risiko gegenüber, dass der Ort ausstirbt. Popp vertrat die Meinung, das Für und Wider genau gegeneinander abzuwägen. Stefan Dittmar, Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft, verkündete in diesem Zusammenhang, dass in der Leupoldsgrüner Hauptstraße inzwischen Tempo 30 entschieden sei: "Es müssen nur noch die Schilder aufgestellt werden." Ulrich Baierl machte deutlich, dass die Umgehung in der Prioritätenliste der Genehmigungsbehörden weit hinten rangiert. Dazu komme, dass die Gemeinde die Umgehung großteils aus eigener Kraft stemmen müsse, wenn sie gebaut werden soll, um Gewerbeflächen zu generieren.