Die Hofer müssen heuer wieder Einschnitte über sich ergehen lassen – in der Form, dass Projekte, die sich längst erledigt gehören, aufgeschoben werden müssen. Wenn nächsten Donnerstag der Haushalt verabschiedet wird, finden sich darin keine Grundstückskäufe für neue Wohngebiete, keine neuen Spielgeräte für die Hofer Spielplätze, kein WC-Häuschen in den Saaleauen und keine Videoüberwachung für die Wertstoffinseln. Geht alles nicht, so wie viele Dutzend andere Notwendigkeiten auch: Die Stadt muss runter von ihrem Schuldenberg, er soll bis Silvester unter die 80-Millionen-Euro-Marke gedrückt werden. Und auch im Rathaus selbst müssen die teilweise 40 Jahre alten Büromöbel noch ein Jahr länger stehenbleiben, weil das Budget Neuanschaffungen nicht hergibt. Viele Investitionen brauche es dagegen schon, sagen die Oberbürgermeisterin und die Fraktionsvorsitzenden in Frankenpost-Gesprächen. Die Frage bleibt, wie viel Lebensqualität Hof seinen Einwohnern noch gönnen kann.
Hof Wo spart die Stadt bei sich selbst?
Christoph Plass 11.03.2022 - 18:00 Uhr