2017, als er Hof lieb gewann, hatte das Festival 50 Jahre hinter sich und fand zum zweiten Mal ohne seinen Gründer Heinz Badewitz statt. Daniel Manns kannte den legendären Ruf der Filmtage, mit der Premiere in Hof erfüllte sich für ihn ein Traum. Sein Debütfilm „Zwischen Sommer und Herbst“ erzählte eine lesbische Romanze. Wer heute den Trailer anschaut, erfährt, dass der Film „sich traut, Dialoge und Menschen zu zeigen, die sich finden wollen“. Beim Festival wurde er zunächst in einer Sondervorstellung und dann noch drei weitere Male gezeigt, in voll besetzten Kinos mit knapp 200 Plätzen, und leider, erzählt Manns, stets parallel zum Festival-Hit „Shape of Water“ von Guillermo del Toro, den er unbedingt hatte sehen wollen.