Viele spannende Filme gibt es in diesem Jahr bei den Filmtagen zu sehen, die am 26. Oktober beginnen. Eine Übersicht.
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Hyperland, Regie: Mario Sixtus (Deutschland 2021) – Der dystopische SciFi-Thriller erzählt die Geschichte der jungen Cee, die anfängt ihre Umgebung zwischen Influencern, Argumented Reality und dem Social-Scoring-System zu hinterfragen.
The Straw that Broke, Regie: Valentin Hennig (Deutschland 2021) – “Das Virtuelle ist viral”, sagt Clea, Redakteurin bei DeBase SF, zu Claudia, ihrer unterbezahlten und überarbeiteten Lieblingserfinderin von SciFi-Virts, und schickt sie auf einen Wasser-basierten Informationsplaneten, um das Multiversum vor dem Untergang zu bewahren. Der Film beschäftigt sich mittels filmischer und erzählerischer Mittel mit metaphysischen Fragen, ist aber auch eine Story über Liebe, Hoffnung, Verlust und Verzweiflung.
Another coin for the Merry-Go-Round, Regie: Hannes Starz (Österreich 2021)
Anna, Niko, Ilias und Jools liebäugeln mit der Wiener Underground Musikszene. Sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich mit fast dreißig noch ein Skateboard kauft und die Nächte am Wiener Gürtel durchmacht. Doch seit ein Rollstuhl wie ein Fremdkörper in ihrem Leben steht, hat sich etwas verändert.
Ampara, Regie: Simón Mesa Soto (Kolumbien, Schweden, Deutschland, Katar 2021) – Als die alleinerziehende Amparo von der Nachtschicht zurückkehrt, stellt sie fest, dass ihre beiden Kinder nicht mehr da sind. Sie erfährt, dass ihr Sohn bei einer Armee-Razzia eingezogen wurde. Sie beginnt einen Wettlauf gegen die Zeit, um ihren Sohn zu befreien.
Bantú Mama, Regie: Ivan Herrera (Dominikanische Republik, 2021) Nach ihrer Verhaftung in der Dominikanischen Republik gelingt einer Französin afrikanischer Abstammung die Flucht. Sie findet Unterschlupf im gefährlichsten Viertel von Santo Domingo, wo sie von einer Gruppe von Kindern aufgenommen wird.
Égalité, Regie, Kida Khodr Ramadan (Deutschland 2021) – Nach einer scheinbar ungefährlichen Mandeloperation wacht die 14-jährige Leila blind auf. Attila, Leilas Vater, trifft eine folgenschwere Entscheidung, um die Wahrheit zu erfahren
Erasing Frank, Regie: Gábor Fabricius (Ungarn 2021) 1983 in Budapest. Frank ist der charismatische Sänger einer verbotenen Punkband, die die Stimme ihrer Generation gegen ein totalitäres Regime zu Gehör bringt. Als Frank in die Psychiatrie der Polizei eingeliefert wird, wo er zum Schweigen gebracht werden soll, ist er bereit, alles zu opfern, um Widerstand zu leisten.
Stille Post, Regie: Florian Hoffmann (Deutschland 2021) Als der Berliner Grundschullehrer Khalil Kriegsbilder aus seiner kurdischen Heimatstadt Cizre zugespielt bekommt, glaubt er, in den Videos seine für tot gehaltene Schwester zu erkennen. Sein geordnetes Leben gerät aus den Fugen.
The Saint of the Impossible; Regie: Marc Wilkins (Schweiz 2021) – Ein Mord, eine Polizeirazzia und ein Foto eines mysteriösen Mädchens: Eine junge Migrantin und Mutter in New York muss das geheime Liebesleben ihrer Zwillingssöhne zusammenstellen, um herauszufinden, was mit ihnen passiert ist.
Zeros and Ones, Regie: Abel Ferrara (USA, Deutschland, England, Italien 2020) – Ein Film über Lockdown und Krieg, Gefahr und Spionage, amerikanische Soldaten, chinesische Mittelsleute, heilige Männer aus dem Nahen Osten, Provokateure, Diplomaten, schurkische Elemente des KGB und des Mossad, Informanten, Killer und Rebellen. Das zentrale Ereignis ist die Zerstörung des Vatikans, der in den Nachthimmel gesprengt werden soll
Im Wald, Regie: Manuel Weiss (Deutschland 2021) – Mia ist wütend auf ihren Vater Mats. In ihren Augen hat er die Familie verlassen, und jetzt will er ihr auch noch seine neue Freundin vorstellen. Die Fahrt zu ihr führt die beiden unvorhergesehen tief in ein großes Waldgebiet, wo sie ein verlassenes Fahrzeug entdecken. Kurz darauf bleibt auch ihr Auto unerwartet liegen.
Jessy, Regie: Rebeca Ofek (Deutschland 2021) – Die symbiotische Beziehung der 13-jährigen Jessy zu ihrer Mutter wird auf die Probe gestellt, als Jessys Vater aus dem Gefängnis zurückkehrt. Sie driftet von einem Elternteil zum anderen, von der Kindheit zum Erwachsenenalter, lernt Grenzen und ihr eigenes Selbst kennen
Lethe, Regie: Micon Gerthold (Deutschland 2021) – Der demenzkranke Rentner Egon wird von seiner Familie nicht sonderlich gut behandelt. Eines Tages kommt der lang verschollene Sohn mit seiner Verlobten und deren Eltern zu Besuch, um für die anstehende Hochzeit ein Familienportrait aufzunehmen und einander kennenzulernen.
Losgelassen, Regie: Brigitte Drodtloff (Deutschland 2021) – Ein extremer Wintersturm legt München lahm. Mitten drin wohnen drei Frauen zusammen. Bei Alina, hochschwanger, setzen die Wehen ein. Christa ist mit ihrer Behinderung keine gute Hilfe und Lucy ist in Jessica verliebt und schert sich um nichts. Nur ein Zusammenhalt kann da noch die Rettung sein
Modell Olympia, Regie: Frédéric Hambalek (Deutschland 2020) – Eine verzweifelte Mutter verfolgt einen seltsamen Plan, um ihrem Sohn zu helfen, der unter obsessiven Gewalt- und Todesfantasien leidet. Ein selbsterfundenes Therapieprogramm soll ihm beibringen, sich von diesen verstörenden Gedanken zu lösen.
Nachbarn, Regie: Mano Khalil (Schweiz 2021) – 1980, in einem syrischen Grenzdorf erlebt der kleine Sero sein erstes Schuljahr. Ein neuer Lehrer ist angereist, um aus den kurdischen Kindern stramme panarabische Genossen zu machen.
Prinzessin, Regie: Peter Luisi (Schweiz, Urkaine 2021) – Die vierjährige Nina und ihr Onkel Josef mögen sich sehr. Jahre später, beim Begräbnis seiner Schwester, erfährt er, das Nina als Teenager auf die schiefe Bahn geraten ist und in einem Gefängnis in der Ukraine einsitzt. Er beschließt seine Prinzessin zu retten.
Sugarlove, Regie: Isabel Kleefeld (Deutschland 2020) – Die Ehe zwischen dem Soziologieprofessor Patrick und der Psychotherapeutin Julia ist eine gute, stabile Beziehung, die von vielen beneidet wird. Nur mit dem Sex stimmt es nach den vielen Jahren nicht mehr. Julia gibt Patrick einen Freibrief für eine Affäre.
Zwischen uns, Regie: Max Fey (Deutschland 2020) – Eva und ihr 13- jähriger, autistischer Sohn Felix sind unzertrennlich. Während der scheue Felix unter Angst- und Wutattacken leidet und immer wieder aus der Schule wegläuft.