Hofer Innenstadt SPD Hochfranken startet in den Straßenwahlkampf

red

Wegen Corona setzt die SPD Hochfranken auf ungewohnte Mittel: „Bodenzeitungen“ anstelle von Info-Ständen informieren die Passanten.

SPD-Kandidat Jörg Nürnberger Foto: /Harald Judas

Hof - Der hochfränkische SPD-Bundestagskandidat Jörg Nürnberger hat mit vielen Unterstützern und einem Aktionstag seinen Straßenwahlkampf in der Hofer Innenstadt eingeläutet. Auf herkömmliche Infostände wurde dabei verzichtet, stattdessen setzen die Genossen auf alternative Aktionsformate wie kontaktlose Infostände in Form von Bodenzeitungen. Diese präsentieren Infos zum Kandidaten Nürnberger, und auch eine „Vision für Hochfranken“ wurde auf fast drei Meter breiter Fläche abgedruckt. Die Aufmerksamkeit vieler Autofahrern hätten vierteilige Schilderserien auf sich gezogen, in die Höhe gehalten von mehreren Unterstützern in der Ludwigstraße, heißt es in einer Mitteilung. Geworben wurde darauf für einen höheren Mindestlohn. Überhaupt stellt sich Nürnberger eine bessere Zukunft für die Region mit autonomer Mobilität, guter Pflege und fairen Löhnen vor.

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Nicht nur der Straßenwahlkampf ist bei den Genossen 2021 anders, auch die weitere Kampagne hat sich laut Nürnberger im Vergleich zu 2017 stark verändert: „Wir setzen nun ausschließlich auf Recyclingpapier, egal ob bei Wahlplakaten, Flyern oder anderen Werbemitteln. Die Anzahl der Plakate insgesamt haben wir im Vergleich zur letzten Wahl deutlich reduziert. Wo es angeboten wurde, haben wir zudem für Druckprodukte eine freiwillige CO2-Abgabe gezahlt.“ Neben der ökologischen Ausrichtung setze die SPD zudem verstärkt auf Digitalwahlkampf im Internet, insbesondere in den sozialen Medien.

Die SPD unterstreicht in ihrer Mitteilung die hohe Beteiligung zahlreicher Helfer beim Aktionstag. Diese komme nicht von ungefähr: Durch das aktuelle Umfragehoch von Olaf Scholz und der SPD sei die Parteibasis mobilisiert worden. Für Nürnberger, der auf Listenplatz 19 kandidiert, rücke nun die Chance, über die Liste der Bayern-SPD in den Bundestag einzuziehen, in greifbare Nähe. Nürnberger selbst meint dazu: „Der Einzug über das Listenmandat wird bei aktueller Umfragelage haarscharf für mich werden. Ein Ergebnis für die SPD um die 20 Prozent wie 2017 könnte bereits reichen.“ red