Das Erstarken rechtsextremer Kräfte spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen in der Hofer Partnerstadt Plauen im Vogtland. Ebenso wie auf Landesebene setzte sich auch in der kreisfreien Stadt die CDU nur knapp mit 34,4 Prozent gegenüber der AfD mit 31,7 Prozent als stärkste Partei durch. Bei der Erststimme gaben die Plauener dem CDU-Kandidaten Jörg Schmidt die meisten Stimmen (37,9 Prozent). Plauen befindet sich im Wahlkreis Vogtland I, in dem Schmidt das Direktmandat errang und somit in den Landtag einziehen wird. AfD-Kandidat Mathias Weiser holte 33,9 Prozent der Stimmen. Belinda Eißmann holte die drittmeisten Stimmen und vereinte aus dem Stand für das Bündnis Sahra Wagenknecht 12,8 Prozent der Stimmen auf sich. Das BSW holte in der Zweitstimme 15,0 Prozent. Erwartungsgemäß kaum eine Rolle spielten die SPD (6,2 Prozent), Die Linke (2,8 Prozent) und die Grünen mit 2,7 Prozent. Diese Landtagswahl hat mehr Menschen in Plauen dazu gebracht, den Wahlzettel auszufüllen als zuvor. Bei der letzten Landtagswahl 2019 lag die Wahlbeteiligung bei 61,2 Prozent, fünf Jahre zuvor gar nur bei 46,5 Prozent. Am Sonntag gaben 68,5 Prozent der Wahlbeteiligten ihre Stimme ab.