Hofer Weltklasse-Kanutin Melanie Gebhardt vor Nominierung für Tokio

Trainier fleißig für Olympia: Melanie Gebhardt. Foto: FP-Archiv/Ute Freise

Die Hofer Kanutin wird wohl am Dienstag vom DOSB für die Olympischen Spiele nominiert.

Leipzig/Hof - Am Dienstag steht die nächste Nominierung des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB) für die Olympischen Spiele in Tokio an – und aller Voraussicht nach ist die Hoferin Melanie Gebhardt unter den berufenen Athleten. Wie zu erfahren war, werden wohl an diesem Tag die deutschen Kanuten, die in den vergangenen Olympischen Spielen stets zu den fleißigsten Medaillensammlern im deutschen Team gehörten, für die Spiele in Japan mit vorgeschlagen. Und alle Zeichen deuten daraufhin hin, dass Melanie Gebhardt sich ihren Traum von Olympia erfüllen wird und im Mitte Juli zu den Wettkämpfen in die japanische Hauptstadt fliegen wird.

Im deutschen Paradeboot

Mitte April hatte sich die 27-Jährige als Viertbeste der deutschen Rangliste für die internationalen Rennen qualifiziert – und sich vor dem Weltcup in Ungarn in einer internen Ausscheidung für den Kajak-Vierer durchgesetzt. Bei den Rennen in Ungarn sicherte Gebhardt im Zweier mit Sarah Brüßler zwei Olympia-Tickets für Deutschland und gewann dann auch den Vierer. Nach der EM vor einer Woche in Polen hat die Hoferin, die seit Jahren in Leipzig lebt und trainiert, unserer Zeitung mitgeteilt, dass „nun die motivierte Vorbereitung für Tokio beginnt“. Melanie Gebhardt will auch in Tokio im deutschen Paradeboot, dem Kajak-Vierer, der bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 Silber gewonnen hat, sitzen – und dort um eine Medaille kämpfen.

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