Es ist ein Alarmsignal. Wenn Wohnungsbaugenossenschaften, die selbst in schwersten Krisenzeiten in den Städten günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen konnten, mittlerweile beim Neubau an ihre Grenzen geraten, kann das massive Folgen für den gesamten Mietmarkt haben. Das Angebot der Genossenschaften hat in vielen Städten einen gewissen dämpfenden Effekt auf überhitzte Mieten. Wenn diese am Gemeinwohl orientierten Akteure nun nicht mehr das Angebot an günstigen Wohnungen erweitern können, wird Wohnen noch unerschwinglicher. Hier droht sozialer Sprengstoff.
Hohe Mieten Sozialer Sprengstoff
Thomas Scharnagl 05.07.2026 - 15:19 Uhr