Hohenberg 90 Prozent Förderung für den Milchhof

Gisela König
Ein Schmuckstück ist aus dem alten „Milchhof“ von Hohenberg geworden. Ein Förderverein hat das historische Gebäude vor dem Verfall gerettet. Foto: pr.

Die Förderung für das alte Gebäude in Hohenberg ist abgeschlossen. Für die Stadt reduziert sich der Eigenanteil sogar noch einmal.

Auch fördertechnisch ist das Projekt „Sanierung Alter Milchhof“ in Hohenberg abgeschlossen. Der Stadtrat Hohenberg hat in seiner Juli-Sitzung der Abrechnung der Fördermaßnahme und dem Eigenanteil der Stadt von 26 000 Euro unter Berücksichtigung der Förderung durch die Oberfrankenstiftung zugestimmt. Die Gesamtkosten belaufen sich demnach auf 1,1 Millionen Euro.

In der Abrechnungssumme enthalten sind die Förderungen aus dem Entschädigungsfonds des Landesamtes für Denkmalspflege mit 481 460 Euro, 100 000 Euro von der Oberfrankenstiftung, 85 000 Euro von der Bayerischen Landesstiftung, 50 000 von Leader, 203 6000 Euro Städtebauförderung, 35 000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, 51 000 Euro der Stadt Hohenberg sowie 105 881 Euro an Eigenmitteln des Förderkreises zum Erhalt historischer Denkmäler in Hohenberg.

Der Förderkreis hat im August 2021 über die Stadt Hohenberg den Verwendungsnachweis über die Städtebaufördermittel für die Sanierung des Alten Milchhofs bei der Regierung von Oberfranken vorgelegt, und nach dem Prüfungsvermerk der Regierung wurden die oben genannten Gesamtkosten anerkannt. Damit, so sagte Bürgermeister Jürgen Hoffmann in der Sitzung zufrieden, habe im Wesentlichen der mit der Regierung von Oberfranken vereinbarte Ablauf zur Sanierung eingehalten werden können, dem der Stadtrat bereits Ende 2016 zugestimmt hat. Wie Hoffmann weiter mitteilte, könne die Städtebauförderung dem Verein nicht direkt gewährt werden, sondern werde über die Stadt Hohenberg ausbezahlt. Der Eigenanteil der Stadt von 51 000 Euro werde auf 26 000 Euro reduziert, da die Oberfrankenstiftung davon 25 000 Euro übernimmt.

Stadtrat Gerhard Wilhelm vom Förderverein sowie Bürgermeister Hoffmann bedankten sich bei allen Fördergeldgebern für die Unterstützung. „Eine rund 90-prozentige Förderung ist eine tolle Sache,“ sagte Hoffmann, der dem Verein auch für die enorme Eigenleistung dankte. „Damit haben wir eine Punktlandung hingelegt,“ freute sich der Bürgermeister und forderte dazu auf, dieses Super-Projekt jetzt mit Leben zu erfüllen.

 

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