Hohenberg Feste und Verluste auf dem Milchhof

Der Förderkreis zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg hat 2022 einiges vor. Für die Einweihung des Milchhofs gibt es nun einen neuen Termin.

Leiten die Geschicke des Milchhofvereins (von links): Dieter Schwedt, Kristine Schwedt, Hermann Fröber, Georg Kaiser, Christa Lippert, Alfred Friedrich, Walter Rädel, Gerhard Wilhelm, Jürgen Hoffmann, Florentin Lippert, Arnold Reger und Sabine Schläger. Foto: pr

Gut besucht war die diesjährige Jahreshauptversammlung des „Förderkreises zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg“. Vorsitzender Gerhard Wilhelm führte in seinem Bericht aus, dass sich die geplante Nutzung des sanierten Milchhofs durch die Pandemie verzögert habe. Eine bittere Pille war die Kürzung des Zuschusses durch den Entschädigungsfond um 18500 Euro, weil die ursprünglich nicht eingerechnete Förderung von 35000 Euro durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz anteilig angerechnet wurde. Weitere Zuschussgeber sind dem bisher noch nicht gefolgt. Hier laufen aber noch Gespräche. Durch die Zuerkennung des Denkmalpreises des Bezirks Oberfranken in Höhe von 5000 Euro wurde der Verlust etwas abgefedert.

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Die offizielle Einweihung des Milchhofs nach der Sanierung findet nun am 24. Juni statt. Am 25. und 26. Juni schließt sich ein Gartenfest an. Ursprünglich war die Einweihung für den April 2020 geplant und musste wegen der Pandemie verschoben werden. Außerdem war der Verein durch den Tod des ersten Vorsitzenden Karl Lippert einige Zeit regelrecht gelähmt.

Auch an der 800-Jahr-Feier der Stadt Hohenberg vom 22. bis 24. Juli wird sich der Milchhof mit einem Tag der offenen Tür beteiligen. Bis dahin soll ein Schuppen und eine kleine Gartenanlage auf dem vereinseigenen Grundstück gegenüber mit Hilfe von Georg Kaiser fertig gestellt werden.

Für die von „Leader“ mit 60 Projekten geförderte Inneneinrichtung laufen derzeit die letzten Ausschreibungen. Dazu zählen auch die über Knopfdruck abrufbaren Kurzfilme mit Informationen über die vielfältigen Beziehungen über die bayerisch-böhmische Grenze hinweg.

Einen positiven Kassenbericht konnte Bürgermeister Jürgen Hoffmann, gleichzeitig Kassier im Verein, abliefern. Seinen Dank richtete er an die Damen der Kassenverwaltung in der VG Schirnding, die die Buchungen erledigen. In seinem Grußwort führte er auch aus, dass in Zukunft auf Wunsch standesamtliche Trauungen im Ambiente des Milchhofs durchgeführt werden können.

Kristine Schwedt, die die Kasse zusammen mit Alfred Friedrich geprüft hatte, konnte eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen und beantragte die Entlastung für den Kassier und die gesamte Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.

Keinerlei Veränderungen brachte die anschließende Wahl. Erster Vorsitzender bleibt Gerhard Wilhelm, zweiter Vorsitzender Florentin Lippert, Kassier Jürgen Hoffmann und Schriftführer Walter Rädel. In den Beirat gewählt wurden Christa Lippert, Sabine Schläger, Arnold Reger, Hermann Fröber, Dieter Schwedt, Peter Winterling, Georg Kaiser und Dr. Hartmut Gallmeier. Die Kassenprüfung übernehmen weiterhin Kristine Schwedt und Alfred Friedrich. red