Hoher Schaden bei Unfall nahe Selb Polizisten überholen Auto - Reh kreuzt Straße

Reh - Symbolfoto Foto: red

Zu einem schadensträchtigen Verkehrsunfall von 55.000 Euro ist es am Mittwochabend auf der Staatsstraße 2179 bei Selb gekommen. Ein 43-jähriger Polizeibeamter war zusammen mit seinem 29-jährigen Kollegen mit einem zivilen Mercedes unterwegs. In der Absicht, den Audi eines 25-jährigen Mannes zu kontrollieren, setzte der 43 Jahre alte Polizeibeamte zum Überholen des Audi an.

Als beide Fahrzeuge etwa auf gleicher Höhe waren passierte ein Reh die Fahrbahn. Der 43-jährige Polizeibeamte führte daraufhin eine Vollbremsung aus und versuchte noch nach rechts auszuweichen. Dabei touchierte er jedoch den Audi, welcher dadurch von der Fahrbahn abkam. Erst nach zirka 30 Metern kam der Audi innerhalb eines angrenzenden Feldes zum Stehen. Das Polizeifahrzeug schrammte an der Leitplanke entlang und kam schließlich im weiteren Straßenverlauf zum Stehen.

Der 25-jährige Fahrer des Audi sowie sein 28 Jahre alter Beifahrer blieben unverletzt. Der dritte Insasse auf dem Rücksitz des Audi, ein 29-Jahre alter Mann, erlitt eine Prellung und eine Schürfwunde am linken Bein. Der 43-jährige Polizeibeamte blieb unverletzt, sein 29-jähriger Kollege klagte aufgrund des ausgelösten Airbags jedoch über leichte Schmerzen im Gesicht.

An beiden Autos entstand augenscheinlich Totalschaden. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen und der beschädigten Leitplanke beläuft sich auf insgesamt zirka 55.000 Euro. Gegen den 43-jährigen Polizeibeamten besteht der Anfangsverdacht eines Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung. Die Polizei Marktredwitz hat dahingehend die Ermittlungen aufgenommen.

 

Bilder