HSV Hochfranken Wiedel soll es richten

A.P.
Daniel Wiedel. Foto: Niklas vom Ende

Der bisherige Co-Trainer des Handball-Landesligisten schlüpft nach der Trennung von Jan Becker in die Rolle als Chefcoach. Zum Einstand gastiert das Team beim TV Erlangen-Bruck II.

Die sechs Spieltage anhaltende Niederlagenserie hatte, wie berichtet, Konsequenzen beim Handball-Landesligisten HSV Hochfranken. Am Abend nach dem 21:24 gegen Tabellenführer HSG Lauf/Heroldsberg hat sich der mit zwei Siegen gut in die Saison gestartete, dann aber in eine Ergebniskrise gerutschte Aufsteiger von seinem Trainer Jan Becker getrennt. Seit Montag hält der bislang spielende Co-Trainer Daniel Wiedel die Fäden in der Hand. Und das soll auch so bleiben, sagt HSV-Vorstandsmitglied Marcus Kropf. „Wir haben keinen neuen Trainer gesucht – und wir suchen auch keinen.“ Nun also soll es Wiedel richten und neue Impulse setzen im Abstiegskampf, in den die halbe Liga noch verwickelt ist.

Personelle Sorgen

Zum Einstand des neuen Chefcoaches gastiert die HSV, die 4:12-Punkte auf dem Konto hat, am Sonntag (15 Uhr) beim TV Erlangen-Bruck II. Die Bayernliga-Reserve hat ein Spiel weniger bestritten, 6:8-Punkte – und liegt damit in greifbarer Nähe für die Handballer aus Selb, Schönwald und Rehau. „Gegen zweite Mannschaft weiß man aber nicht genau, was da auf einen zukommt“, sagt Daniel Wiedel zwar. Grundsätzlich ist der neue Trainer aber zuversichtlich gestimmt, etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. „Die Mannschaft hat in dieser Woche gut trainiert. Und die Jungs haben ja auch zuletzt nicht schlecht gespielt.“ Das große Manko sei die Abschlussschwäche gewesen. Ein Problem an diesem Sonntag ist personeller Natur: Mit Julius Meinel, Dominik Krauß und Jonas Dirr lagen unter der Woche gleich drei Spieler flach, hinter ihrem Einsatz stehen ganz dicke Fragezeichen.

 

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