Lisa Hör hat schon immer für das Handwerk gebrannt. Nach zehn Jahren Schule war sie heilfroh, als endlich mit Theorie und Lernstress Schluss war. Ein Studium stand nicht zur Auswahl. „Ich brauche Bewegung und Action. Ich habe keine Angst, wenn meine Hände schmutzig werden.“ Spätestens nach dem Netzsch-Praktikum in der Realschulzeit war klar: Sie will Industriemechanikerin werden. Auf ihren Abschluss folgte die Ausbildung bei Netzsch. Damit schlug die 20 Jahre alte Marktleuthenerin zwei Fliegen mit einer Klappe: die Liebe zum Handwerk und zur Heimat – mit einem Arbeitsplatz zwölf Autominuten von Zuhause entfernt. Ganz vom Lernstress befreit war sie jedoch nicht: Die Zwischenprüfung sei „hart“ gewesen.
IHK-Ehrung in Selb Applaus für die Fachkräfte der Zukunft
Wilhelmine Glaßer 08.04.2025 - 15:30 Uhr