Würzburg/Essen - Das Landgericht Würzburg hat einen Autohändler vom Untermain zu sechs Jahren Haft verurteilt, der trotz Verbots Luxusautos nach Russland verkauft haben soll. Eine mutmaßliche Komplizin des 49-Jährigen erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung. Die Bewährungszeit wurde auf drei Jahre festgelegt. Die Kammer ordnete zudem an, rund 18,6 Millionen Euro einzuziehen. Das Urteil, dem eine Verständigung der Prozessbeteiligten bei Geständnissen vorangegangen war, ist noch nicht rechtskräftig.