Im Fernbus nach Deutschland Kontrolle an der A9 entlarvt falsche Angaben bei Visum

Ein 54-jähriger Kasache gerät bei einer Kontrolle in den Fokus der Polizei. Sein Visum für Litauen wirft Fragen auf.

Die Polizei stoppt einen Fernreisebus und entdeckt eine falsche Aufenthaltsgenehmigung. Foto: picture alliance/dpa

Bei einer Kontrolle auf der A9 bei Leupoldsgrün hat die Polizei einen Mann gestoppt, der offenbar mit falschen Angaben ein Visum bekommen hatte. Das geht aus einem Polizeibericht hervor.

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Kontrolliert wurde ein Fernreisebus auf der Strecke Berlin–München. Gegen 11 Uhr überprüften Beamte einen 54-jährigen Mann aus Kasachstan. Er zeigte einen gültigen Reisepass und ein Visum für Litauen vor.

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Bei der Befragung fielen den Polizisten jedoch Widersprüche auf. Der Mann hatte angegeben, als Rechtsanwalt zu arbeiten und als Tourist durch Europa reisen zu wollen. Nach Einschätzung der Beamten wollte er aber von Anfang an nach Deutschland einreisen, um hier dauerhaft zu bleiben – ohne passende Aufenthaltserlaubnis.

Gegen den 54-Jährigen wird nun wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt. Ein Richter am Amtsgericht Hof ordnete Abschiebehaft an. Der Mann kam in die Abschiebehaftanstalt Hof und wartet dort auf seine Rückführung in sein Heimatland.