Im Fichtelgebirge Klinikum begrüßt neuen Chefarzt

Der überaus erfahrene Professor Dr. Nour-Eldin leitet künftig die Abteilung für diagnostische und interventionelle Radiologie.

Alexander Meyer, Vorsitzender der Klinikums Fichtelgebirge (links) und Personalvorsitzender Robert Janke begrüßen den neuen Chefarzt Nour-Eldin. Foto:  

Professor Dr. Nour-Eldin ist seit Mitte April neuer Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Fichtelgebirge. Nour-Eldin tritt laut Mitteilung diese Position nach einer umfangreichen akademischen und praktischen Laufbahn am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main an.

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„Mit Professor Nour-Eldin gewinnen wir einen äußerst erfahrenen und kompetenten Chefarzt, dessen fachliche Expertise und innovative Ansätze die Qualität unserer Patientenversorgung maßgeblich steigern werden“, erklärt Alexander Meyer, Vorsitzender des Klinikums Fichtelgebirge. Nour-Eldin bringe nicht nur über 100 wissenschaftliche Publikationen in seine neue Position mit, sondern auch eine spezialisierte Expertise in der interventionellen Radiologie. Diese Fachrichtung werde er am Klinikum Fichtelgebirge weiter ausbauen, insbesondere durch die angestrebten Kooperationen mit den Kliniken für Gynäkologie, Urologie und Orthopädie & Unfallchirurgie.

Nour-Eldins Wechselwunsch

Der Fokus liege dabei auf minimalinvasiven Eingriffen wie der Behandlung von Lebertumoren, Nierentumoren, Prostatainterventionen und Gebärmutter-Myomen durch kleine Kathetermaterialien. Auch die Durchführung von Ablationstherapie mittels Mikrowellensonden für bösartige Tumore, die lokal erhitzt und zerstört werden können, sei angestrebt sowie die minimal-invasive Therapie für chronische Knieschmerzen aufgrund von Kniearthrose in Zusammenarbeit mit den Orthopäden, heißt es in der Meldung weiter.

Die Motivation für seinen Wechsel begründet Nour-Eldin mit dem Wunsch, nach vielen Jahren in einem großen Team einer Universitätsklinik, eine Klinik eigenständig zu leiten und eigene medizinische Schwerpunkte zu setzen. Das Klinikum Fichtelgebirge, bekannt für seine etablierten und überregional erfolgreichen Zentren sowie eine moderne Infrastruktur, biete hierfür die ideale Plattform.

Investitionen geplant

Geplante Investitionen wie die Anschaffung eines neuen Röntgengerätes und die Ausschreibung eines neuen Computertomografen mit höherer Auflösung versprechen dabei, wie es heißt, die diagnostische Präzision weiter zu erhöhen und die Patientenversorgung im Bereich der Schlaganfall- und Koronarverschlusstherapie zu optimieren.

Nour-Eldin, der derzeit noch zwischen Frankfurt und dem Fichtelgebirge pendelt, plant perspektivisch, in die Region zu ziehen, die er und seine Familie sehr schätzen. Seine Frau, die Kinderärztin Dr. Ola Ahmed, und ihre drei Kinder unterstützen diesen Schritt. Eines der Kinder des Arztehepaars studiert Medizin, ein anderes will eine Pilotenausbildung beginnen, und der jüngste Sohn strebt noch das Abitur an.

Abschließend heißt es in der Mitteilung: „Das Klinikum Fichtelgebirge heißt Professor Nour-Eldin herzlich willkommen und freut sich auf eine innovative und bereichernde Zusammenarbeit.“