Die Temperaturen sinken - viele bereiten jetzt den Garten auf die kalte Jahreszeit vor. Nicht vergessen sollte man dabei den Rasen. Doch wie macht man ihn wirklich fit für den Winter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Temperaturen gehen zurück - der Garten will auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden – nicht zuletzt auch der Rasen.
Die Temperaturen sinken - viele bereiten jetzt den Garten auf die kalte Jahreszeit vor. Nicht vergessen sollte man dabei den Rasen. Doch wie macht man ihn wirklich fit für den Winter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Nach der Werbung weiterlesen
Die erfreuliche Nachricht für Rasenliebhaber: Solange die Temperaturen über 10 Grad bleiben, können Sie mit dem Mähen fortfahren. Der Industrieverband Agrar (IVA) weist darauf hin, dass der Rasen bei diesen Bedingungen weiterwächst.
Vor dem Winter muss dann der letzte Schnitt erfolgen, wobei die Grashöhe laut IVA vier bis fünf Zentimeter betragen sollte. Bei Schattenrasen sind bis zu neun Zentimeter optimal. Ein zu langer Rasen kann Pilzkrankheiten begünstigen, während ein zu kurzer Rasen anfälliger für Frostschäden ist.
Der IVA rät, die Grünfläche zuerst von Unkraut und Rasenfilz zu säubern, um den Wurzeln ausreichend Luft zu verschaffen. Kahl gewordene Bereiche konnte man bis Anfang November durch Nachsaat ausbessern – in Abhängigkeit von der Bodentemperatur. Wichtig ist jedenfalls, dass das Saatgut aus schnell keimenden Rasengräsern besteht, die auch bei niedrigen Temperaturen gut gedeihen.
Auch das Laub sollte vom Rasen entfernt werden, jedoch besser nicht mit einem Laubsauger. So gelangt wieder Licht zu den Gräsern und Pilzkrankheiten haben es schwerer. Die Deutsche Rasengesellschaft empfiehlt, Herbstlaub regelmäßig zu entfernen. Solange der Rasen noch wächst, kann das im Prinzip mit dem Mäher erfolgen. Später nimmt man einfach einen Laubbesen.
Kalken ist laut IVA nur bei Bedarf notwendig. Nur saure Böden sollten mit Rasenkalk behandelt werden, da sonst vermehrt Moos wachsen kann. Sie sind unsicher, wie sauer der Boden in Ihrem Garten ist? Ein pH-Test aus dem Gartenfachhandel kann Klarheit schaffen.
Vergessen Sie nicht, den Rasen nach dem Kalken gründlich zu wässern und ihn etwa vier Wochen lang nicht zu belasten.
Im Herbst sollte der Rasen erneut gedüngt werden, idealerweise zwischen Anfang Oktober und Anfang November. „Besonders effektiv ist die Düngung, wenn sie vor Regen oder einer anschließenden Bewässerung erfolgt“, erklärt IVA-Pflanzenexpertin Regina Fischer.
Ein spezieller Herbstrasendünger ist hierfür geeignet, da er weniger Stickstoff und mehr Kalium enthält. Das stärkt die Gräser gegen Frost und Krankheiten.