Im Raum Hof Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

red

Im Hofer Land sind seit Februar weniger Menschen ohne Job als im Januar. 2022 sah es aber besser aus.

Die Arbeitsagentur meldet sinkende Zahlen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Der Winter meldet sich langsam ab, das macht sich auch bei den Arbeitslosenzahlen im Hofer Land bemerkbar, die die Agentur für Arbeit für Februar herausgegeben hat. Demnach sank in Stadt und Landkreis Hof die Zahl der Arbeitslosen. Im Stadtgebiet waren 1456 Menschen arbeitslos. Das sind 77 weniger als im Vormonat, gegenüber dem Vorjahr jedoch 109 mehr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent zurück. Im Februar 2022 lag die Quote noch bei 5,6 Prozent. Im Landkreis Hof ging die Zahl der Arbeitslosen auf 1984 zurück. Das waren 17 weniger als im Vormonat und 164 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent, gegenüber Februar des Vorjahres waren das 0,3 Prozentpunkte mehr.

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„Insbesondere im Landkreis Hof ist der Saisonausschlag deutlicher zu spüren als im Agenturbezirk insgesamt. Der Anteil der Männer an allen Arbeitslosen liegt hier nur knapp unter 60 Prozent“, erklärt Sebastian Peine, Leiter der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof. Auch im Raum Hof hätten die ersten Saisonarbeitslosen wieder ihre Arbeit aufnehmen können. Insgesamt zeige sich der lokale Arbeitsmarkt für Fachkräfte, aber auch für Helfer „sehr aufnahmefähig“. Der positive Trend bei der Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit setze sich fort. Gegenüber Februar 2022 ist Peine zufolge die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 11 Prozent auf 733 gesunken. Im Februar waren 1047 geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer im erwerbsfähigen Alter bei der Agentur registriert. 334 von ihnen seien arbeitslos.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften zog im Raum Hof gegenüber dem Vormonat wieder an. 577 neue Stellen meldeten die Betriebe: 300 mehr als im Vormonat, aber 107 weniger als im Februar 2022. Den größten Bedarf hatte dabei der Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt in der Zeitarbeit sowie das Gesundheits- und Sozialwesen, das Verarbeitende Gewerbe und der Handel.