Samstagabend, kurz vor 20 Uhr: Eine beachtliche Schlange steht vor dem Schalterhäuschen im Selber Vorwerk, bei den „Wölfen“. Doch diesmal sind es nicht die Eishockey-Cracks, die die – vornehmlich jungen – Menschen in die Selber Eishalle ziehen. Es ist die Musik. Und im Prinzip hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nichts verändert: Noch immer macht man sich zuhause etwas ansehnlicher als sonst, ist aufgeregt, fragt sich, wen man denn noch so alles treffen mag, zieht sich eine dicke Jacke drüber, leiht sich dann am kleinen Fenster ein paar Schlittschuhe aus und ab geht es aufs Eis.