Aus Sicht von Thüringens Finanzministerin Katja Wolf (BSW) gibt es derzeit trotz der ausgebliebenen Belebung des Immobilienmarktes wichtigere Dinge für die Brombeer-Koalition, als sich nun erneut mit diesem Thema zu beschäftigen. "Ich teile hier ausdrücklich die entsprechende Passage im Koalitionsvertrag", sagte Wolf. Das Thema solle "im Laufe der Legislatur" angegangen werden. "Derzeit stehen aber andere Punkte auf der Prioritätenliste."
Im Koalitionsvertrag von CDU, BSW und SPD steht zur Grunderwerbsteuer nur ein Satz: "Mit einer Bundesratsinitiative werden wir uns dafür einsetzen, dass die Länder Flexibilisierungen bei der Grunderwerbsteuer für breite Bevölkerungsschichten schaffen können."