In Bayern Mehr Geld für Grundschullehrer

Jürgen Umlauft
Blick in ein Klassenzimmer Foto: picture alliance/dpa/Marijan Murat

Die Bezahlung von Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen soll besser werden. CSU-Chef Markus Söder kündigt ein höheres Einstiegsgehalt an.

In der nächsten Legislaturperiode will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Bezahlung von Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen verbessern. Er plane für diese die „stufenweise Einführung“ der Besoldungsgruppe A13 als Einstiegsgehalt, sagte er auf der CSU-Fraktionsklausur in Kloster Banz. Das entspricht langjährigen Forderungen des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) sowie der Freien Wähler und der Landtagsopposition. Beginnen wolle er mit den Lehrkräften an Mittelschulen, um wegen des sich dort abzeichnenden Lehrermangels die Attraktivität des Berufes zu erhöhen. Um drohenden Unterrichtsausfall an allen Schularten zu vermeiden, appellierte Söder an alle Teilzeitkräfte, freiwillig eine Stunde mehr pro Woche zu unterrichten.

BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann begrüßte die Ankündigung Söders. Der jahrzehntelange Kampf ihres Verbandes für die gerechte Bezahlung aller Lehrkräfte habe sich endlich ausgezahlt. „Wenn die CSU ihr Versprechen wahr macht, dann sind endlich alle Lehrerinnen und Lehrer gleich viel wert“, teilte Fleischmann mit.

Freie-Wähler-Landeschef Hubert Aiwanger bezeichnete es als „sehr schön, dass sich die CSU jetzt beim Thema A13 bewegt“. Die Freien Wähler wollten erste konkrete Schritte aber schon in dieser Legislaturperiode, nicht nur als Versprechen für die Zeit nach der Wahl.

 

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