In der Region Was am Freitag wichtig ist

Oberfranken hat ein Nationales Naturmonument. An diesem Freitag gibt es in Wunsiedel einen Festakt mit Bayerns Umweltminister. Darüber hinaus beschäftigen uns noch weitere Themen.

Das Luisenburg-Felsenlabyrinth Wunsiedel ist als neuntes Nationales Naturmonument in Deutschland ausgewiesen worden. Foto: Archiv

Literatur meets Theaterbühne

Mit der Premiere von „Endstation Sehnsucht“ bringt das Theater Hof einen Klassiker der Theaterliteratur auf die Bühne. Das berühmte Drama von Tennessee Williams erzählt von Sehnsucht, Zerbrechlichkeit und dem Aufeinanderprallen unterschiedlicher Lebenswelten – intensiv, emotional und bis heute hochaktuell. Die Premiere beginnt um 19.30 Uhr.

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Quo vadis, Sigmundsgraben?

Die Baustellengespräche sind eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand über den aktuellen Stand der Baumaßnahme am Sigmundsgraben zu informieren. Bei den bisherigen Treffen konnten die Stadtwerke Hof und die Stadt Hof bereits viele Fragen beantworten und haben sich direkt an der Baustelle mit den Anwohnenden, der Händlerschaft und weiteren Interessierten ausgetauscht. Dabei ging es zum Beispiel um die Beschilderung und die Umleitungsstrecken. Das nächste Treffen findet heute um 9.00 Uhr statt.

Felsenlabyrinth wird „Nationales Naturmonument“

Das Felsenlabyrinth auf der Luisenburg bei Wunsiedel erhält eine der höchsten Naturschutz-Auszeichnungen Bayerns. Die markante Granitlandschaft wird an diesem Freitag offiziell zum Nationalen Naturmonument erklärt. Zur feierlichen Ausweisung auf dem Alten Theaterplatz hat Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sein Kommen angekündigt. „Das Luisenburg-Felsenlabyrinth zählt zu den eindrucksvollsten geologischen Naturerscheinungen Bayerns“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Wunsiedel. Die über Millionen Jahre entstandenen Granitformationen bilden eine einzigartige Felsenlandschaft.

Reise durch die Selber Vergangenheit

Die Stadt Selb feiert in diesem Jahr ihr 600. Stadtjubiläum. Vor diesem Hintergrund lädt der Verein Selbkultur an diesem Freitag zu einem historischen Vortrag ein. Beginn ist um 19 Uhr im Rosenthal-Theater. Der Eintritt ist frei. In Form einer Reise durch die Jahrhunderte wird der bekannte Historiker Adrian Roßner die wichtigsten historischen Entwicklungslinien von Selb darstellen und dabei aufzeigen, wie sich die Stadt zu dem entwickeln konnte, was sie bis heute ist: ein wichtiges Stück Heimat. Im Anschluss an den Vortrag findet im Foyer des Theaters eine besondere Versteigerung, moderiert von Petra Werner, für den guten Zweck statt. Zur Versteigerung stehen insgesamt 17 mit Goldrand verzierte historische Porzellanbilder mit Wiesenfestszenen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg sowie ein eigens zum damaligen 500. Stadtjubiläum angefertigter Steinkrug.

Hinab in Kulmbachs Unterwelt

Tour: Die historischen Felsenkeller der Stadt erforschen können Teilnehmer bei einer Tour durch Kulmbachs Unterwelt. Sie bietet die einzigartige Gelegenheit, die alten Gewölbe zu entdecken, die seit Juni 2010 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Führungen, die etwa 120 Minuten dauern, führen durch ein Netzwerk von Kellern, die einst als Lagerstätten für Waren und als Schutzräume in Krisenzeiten genutzt wurden. Diese unterirdischen Gänge sind ein faszinierendes Zeugnis der Geschichte und Kultur der Stadt. Die Temperatur in den Felsenkellern liegt konstant zwischen acht und zehn Grad Celsius. Daher wird den Teilnehmern empfohlen, festes Schuhwerk und warme Kleidung zu tragen. Außerdem sollten Taschenlampen mitgebracht werden, um die dunklen Ecken der Keller besser erkunden zu können.Die Eintrittspreise für diese außergewöhnliche Tour betragen sieben Euro pro Person. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gibt es einen ermäßigten Preis von drei Euro. Die Touren werden zwischen 17 Uhr und 19 Uhr angeboten.

Was geschah am 22. Mai?

2011: Ein Tornado verwüstet den Ort Joplin (US-Bundesstaat Missouri). 158 Menschen kommen ums Leben, mehr als 1.000 werden verletzt. Es ist der bis dahin tödlichste einzelne Wirbelsturm in mehr als 60 Jahren in den USA.

2006: Aus Sicherheitsgründen wird der aus Österreich nach Bayern eingewanderte Braunbär „Bruno“ zum Abschuss freigegeben. „Der Bär ist zu einem Problembären geworden“, begründet Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf die Entscheidung. Der erste in Freiheit lebende Bär seit 170 Jahren auf deutschem Boden wird nach wochenlangem Versteckspiel und trotz deutlicher Proteste am 26. Juni erlegt.

2001: Im Prozess um den brutalen Angriff auf den Gendarmen Daniel Nivel bei der Fußball-WM 1998 wird der deutsche Hooligan Markus W. von einem französischen Schwurgericht zu fünf Jahren Haft verurteilt.

1991: Zum letzten Mal startet ein Bundeswehr-Flugzeug vom Typ Lockheed F-104 G „Starfighter“ in Manching bei Ingolstadt. Von den seit 1960 angeschafften 917 Maschinen stürzten 270 ab.

1946: In Mainz wird die Johannes-Gutenberg-Universität wieder gegründet. Sie knüpft an die Tradition der 1477 gegründeten kurfürstlichen Hochschule an.

Geburtstage

1984 : Karoline Herfurth (42), deutsche Schauspielerin („Das Wunder von Berlin“, „Im Winter ein Jahr“, „Mädchen, Mädchen“)

1953 : Bum Kun Cha (73), südkoreanischer Fußballer (Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen)

1951 : Wolf-Dieter Poschmann, deutscher Journalist und Sportmoderator, gest. 2021

1937 : Elfi von Kalckreuth (89), deutsche Moderatorin, Fernsehmoderatorin beim ZDF in den 1970er und 1980er Jahren