Judith muss man nicht viel zum Theater erklären. Gern geht sie dorthin, im Krimi „Mausefalle“ war sie zuletzt. „Ich bin gern unter Leuten und will teilhaben an den Stücken“, sagt sie. Heute aber ist alles anders, die Teilhabe wächst heute um eine neue Dimension an. Sie erhebt sich aus ihrem Rollstuhl und geht im Bühnenbild von „Pettersson und Findus“  auf und ab, die Halbseitenlähmung hält sie nicht auf. Sie freut sich – auf das Stück und weil sie diese Perspektive auf der Bühne nicht kannte.