Feuer frisst sich durch Wand Flammen schlagen aus Kamin

, aktualisiert am 02.05.2021 - 18:51 Uhr
Zahlreiche Feuerwehrleute mussten am Sonntagvormittag nach Hohenberg ausrücken. Foto: /Feuerwehr

Zwei Stunden mussten mehrere Feuerwehren aus den Landkreisen Hof und Kulmbach einen Kaminbrand bekämpfen. Im Erdgeschoss eines Hauses schlugen bereits Flammen aus der Wand.

Marktleugast/Hohenberg - Feuerwehren aus den Landkreisen Kulmbach und Hof mussten am Sonntagvormittag nach Hohenberg ausrücken. In einem Haus in dem Marktleugaster Ortsteil war es zu einem massiven Kaminbrand gekommen. Das Feuer, berichtet der Sprecher der Kulmbacher Feuerwehren, Yves Wächter, hatte sich im Erdgeschoss bereits durch eine Wand gefressen, aus der Flammen schlugen. Die Einsatzkräfte hatten den Brand glücklicherweise schnell unter Kontrolle, bevor das Wohnhaus ernsthaft beschädigt wurde.

Gleich zweimal wurden die Retter alarmiert, berichtet Wächter. Ein Autofahrer sah die Flammen aus dem Schlot schlagen und auch die Hausbewohner selbst riefen die Feuerwehr. Die Wehren aus Hohenberg und Wüstenselbitz rückten zunächst aus. Doch als die Retter und Leitung des Hohenberger Kommandanten Daniel Schramm ins Haus eindrangen, entdeckten sie schnell die lodernden Flammen im Erdgeschoss. Weil zu befürchten war, dass das Haus in Brand gerät, wurden auch noch die Wehren aus Marktleugast, Unterweißenbach und Burkersreuth hinzugezogen.

Drei Trupps unter Atemschutz wurden in jedem Stockwerk postiert. Sie überprüften mit Hilfe einer Wärmebildkamera, was sich hinter den Wänden abspielte. Derweilen löschen andere Einsatzkräfte das Feuer im Erdgeschoss mit CO₂-Löschern. Von der Drehleiter der Helmbrechtser Feuerwehr aus wurde der Kaminbrand auf dem Dach ebenfalls bekämpft. Rund zwei Stunden dauerte der Einsatz, zu dem auch Kreisbrandinspektor Horst Tempel und der Helmbrechtser Kreisbrandmeister Tobias Wunner ausgerückt waren. Die Suche nach einer möglicherweise im Haus zurückgebliebenen Katze konnten die Helfer einstellen. das Tier hatte sich selbst ins Freie geflüchtet.

Die Feuerwehren im Landkreis Kulmbach haben bewegte Tage hinter sich. Mehrere Brände mussten bekämpft werden, darunter auch zwei, die die Polizei als fahrlässige oder sogar vorsätzliche Brandstiftung einstuft.

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