Edith Kalbskopf nahm Bezug zu dem Begleitband, der vor 10 Jahren erstellt worden war als man die Ausstellung „Mir san Hüttener“ durchführte. In vielen Beiträgen wurde die Geschichte der Glasmacher in Marktredwitz beleuchtet. In einem Beitrag schrieb die damalige Oberbürgermeisterin Birgit Seelbinder, dass zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert die Marktredwitz Spiegel- und Tafelglasproduktion zu den wichtigsten Industriebranchen der Stadt gehörte. Heute ist die Glasindustrie aus Marktredwitz verschwunden. Sie hat aber eine Halle hinterlassen, die heute als Industriedenkmal das Stadtbild prägt und in ihren Dimensionen und der Qualität der Architektur und Konstruktion ihresgleichen sucht. „Die Geschichte der Marktredwitzer Glasindustrie beschränkt sich nicht nur auf Unternehmertum und Technik, von besonderer Bedeutung sind auch die Menschen, die durch ihre Arbeit das Schicksal der Firma mitgetragen haben“, schreibt die Oberbürgermeisterin wörtlich.