In Marktredwitz Doppelter Blick in die Schulzukunft

Die künftigen Fünftklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums dürfen vorab schon die Luft in den alten und neuen Räumen schnuppern. Viele nutzen diese Möglichkeit mit Eltern und Großeltern.

Die Buttonschmiede des Faches Kunst lockte viele Viertklässler an. Foto: pr.

Eine doppelte Öffnung tat sich auf, als am „Tag der offenen Tür“ das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) den vielen Besuchern seine Pforten öffnete. Zum einen kam man in den „alten“ Gebäudekomplex, der in den nächsten Jahren einer grundlegenden Renovierung unterzogen wird, zum anderen konnte man sich vertraut machen mit einem hochmodernen Modulbau, der neu errichtet wurde und in dem in diesen Tagen der Unterricht aufgenommen wird.

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Ein umfangreiches Programm war zusammengestellt worden, um den Viertklässlern, ihren Eltern und Großeltern einen tiefen Einblick in das künftige Schulleben zu gewähren.

Gesanglich und musikalisch eröffnete die Veranstaltung, wie es sich für ein Gymnasium mit musischen Zweig gehört; „Amazing Grace“ erschallte in der Aula, der Klassenchor der 6b sang „Du hast nen Freund in mir“.

„Erster wichtiger Schritt“

Oberstudiendirektor Stefan Niedermeier erläuterte, dass sich die Schule von einer Seite zeige, wie man sie nicht alltäglich erlebt: offen, vielfältig und voller Leben. Ziel sei es, junge Menschen nicht nur fachlich gut auszubilden, sondern sie auch auf ihren persönlichen Weg zu begleiten, sie zu ermutigen, Fragen zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und ihre eigenen Stärken zu entdecken. Für die künftigen Fünfklässler und ihre Familien sei dieser Tag oft ein erster wichtiger Schritt.

Methodisch hatte die Schule 20 Stationen aufgebaut, in denen sich die Besucher Stempel abholen konnten. Diejenigen, die die meisten Einträge vorzeigten, wurden mit einer Aufmerksamkeit belohnt. Alle drei Zweige der Schule waren vertreten: der musische, der naturwissenschaftliche und der sprachliche. Abgerundet wurde das Angebot durch eine Schokoladenmeditation in Religion, durch die Buttonschmiede in Kunst und einen Sport-Parcours. Das Fach Deutsch lud ein mit dem Spiel „Komm in die Wörterwunderwelt“.

Lernen attraktiv machen

Schulleiter Niedermeier ließ es sich nicht nehmen, die Gäste durch den neuen Fachtrakt, den sich das Gymnasium mit der Fachoberschule teilt, zu führen. Er zeigtet die modernen Unterrichtsräume, die das Lernen attraktiv machen sollen. Ausgestattet mit den neuesten technischen Möglichkeiten, unter anderem iPads, soll die Gestaltung die Aufmerksamkeit der Schüler und Freude am Lernen wecken.

Ebenso gab es einen Überblick über die Ganztagesbetreuung und eine Ausstellung über „Schule ohne Rassismus“. Der Elternbeirat sorgte für die Verköstigung auf, und ein Bücherbasar lockte.