In Selb Pötzsch öffnet Ludwigpassage

Silke Meier
Gruppenbild in der nun offiziell eröffneten Ludwigpassage: Mitarbeiter des städtischen Bauhofes mit (von links) Kerstin Schmidling vom „’s Hatzel“, Melissa Romdhani vom Selber Jugend- und Kulturzentrum Jam, Stadträtin Anneliese Schade, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Bauamtsleiter Helmut Resch und spielenden Kindern. Foto: /Silke Meier

Der Durchgang zwischen der Schiller- und der Ludwigstraße ist nach drei Jahren fertig. Grundlage der Planung war der Masterplan.

Es hat einige Zeit gedauert, aber jetzt ist die Ludwigpassage in der Selber Innenstadt fertig. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch eröffnete den Durchgang zwischen Ludwig- und Schillerstraße nun offiziell. Er erinnerte daran, dass die Passage auf dem Masterplanprozess für die Innenstadt basiere, mit der Absicht, Einkauf, Dienstleistung und Wohnen zu konzentrieren. „Hier hatten wir ein städtebauliches Defizit“, sagte Pötzsch.

„Komm mal rüber“ lautete der erste Arbeitstitel, als die Stadt 2018 das frühere NKD-Gebäude abreißen ließ, um eine fußläufige Verbindung zwischen Innenstadt zu schaffen, Schillerstraße und dem Fachmarktzentrum. Die Stadt Selb profitierte zudem von Ideen aus einem Europan-Wettbewerb und Fördermitteln in Höhe von 90 Prozent. Installiert sind nun Sitzgelegenheiten, Spielgeräte und die „Häuschen“, die Bepflanzungen abgeschlossen.

Mit Bewirtung

„Die Passage wird von mehreren Generationen genutzt und steht nicht in Konkurrenz zu anderen Spielplätzen“, stellte Pötzsch fest. Vertraglich sei man zudem mit dem Café „’s Hatzel“ übereingekommen, dass in der Passage ein Außenbereich geschaffen wurde. „Die Passage hat moderne, zeitgemäße Elemente und ein Behindertenleitsystem“, betonte Bauamtsleiter Helmut Resch. Sein Dank galt den Mitarbeitern des Bauhofs für die Installation der Elektrik und die Bepflanzung. Pötzsch dankte den Anwohnern in der Nachbarschaft: „Die Geduld hat sich gelohnt, die Designstadt Selb hat mit der Ludwigpassage ein weiteres gelungenes Werk in der Innenstadt.“

 

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