In Töpen Dennree plant 18,5 Meter hohen Erdgastank

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Der Gemeinderat billigt die Pläne für eine Flüssigerdgas-Tankstelle. Etwa 25 betriebseigene Lkw sollen täglich dort tanken.

Töpen - Die Firma Dennree GmbH will auf ihrem Werkstattgelände eine Flüssigerdgas-Tankstelle zum Betanken von Lastwagen bauen, bestehend aus Betriebsgebäude, Technikgebäude und stehendem Tank. Der Gemeinderat Töpen hat dem Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt.

Wie Bürgermeister Alexander Kätzel erläuterte, ist die Tankstelle allein für den Eigengebrauch der Firma gedacht. Der Tank habe ein Volumen von 80 Kubikmetern, was einer Menge von 34 Tonnen entspreche. Allerdings sei nur eine Lagermenge von weniger als 30 Tonnen beantragt worden, da der Tank maximal zu 80 Prozent befüllt werden soll. Die Automaten-Tankstelle soll rund um die Uhr in Betrieb sein; etwa 25 betriebseigene Lkw sollen täglich dort tanken.

Das Bauvorhaben, erklärte Kätzel, halte die Festsetzungen des Bebauungsplanes ein, wozu auch eine maximale Bauhöhe von 20 Metern gehöre – der Gastank soll 18,5 Meter hoch werden.

Gemeinderat Gerd Mergner fragte nach dem Brandschutz der Anlage. Der Bürgermeister antwortete, der Tank könne, „bildlich gesprochen“, sogar mit einem Gewehr beschossen werden. Im Falle eines Lecks ströme das Gas lediglich aus und verteile sich, ohne sich zu entzünden oder zu explodieren. Hans Herrmann und Carsten Schmidt interessierte die farbliche Gestaltung. Kätzel versicherte, nach Absprache mit dem Firmeninhaber seien bei Bedarf auch im Nachhinein noch Farb-Änderungen möglich, zum Beispiel wenn die Wand des Tanks bei Sonnenschein Autofahrer blende. Manfred Köhler

 

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