In Wunsiedel Endlich wieder Adventssingen

Ulrike Schelter-Baudach
Der Kinderchor und auch der Jugendchor hatten unter der Leitung von Ulrike Schelter-Baudach einen Auftritt. Foto: /Simona Wesp

Rund 300 Besucher freuten sich über die Lieder der Wunsiedler Chöre in der Stadtkirche. Dass es überhaupt ein Konzert geben konnte, ist nicht selbstverständlich.

Drei Jahre mussten vergehen, bis man es wieder erleben konnte: das Adventssingen aller Chöre der Kantorei in der Wunsiedler Stadtkirche St. Veit. Etwa 300 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung gefolgt und lauschten begeistert und ergriffen den Beiträgen der jungen und älteren Musizierenden.

Nach einer Eröffnungsfanfare des Posaunenchores unter Leitung von Dekanatskantor Reinhold Schelter begrüßte die Chorleiterin Ulrike Schelter-Baudach die Gemeinde und wies darauf hin, dass man dankbar sei, dass dieses Konzert stattfinden könne, während wichtige Konzerte des Windsbacher Knabenchors, des Dresdner Kreuzchors oder auch des Chors in Weiden in der Oberpfalz wegen der Erkrankung eines Großteils der Mitwirkenden derzeit abgesagt werden müssten.

Lieder vom neuen Spatzenchor

Das Programm begann mit den Liedern „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Wieder naht der heil’ge Stern“ vom neugegründeten Spatzenchor für drei- bis sechsjährige Kinder unter Leitung von Sophia Daum und Stephanie Leinweber.

Der Kinderchor und der Jugendchor unter Leitung von Ulrike Schelter-Baudach präsentierten ebenfalls wunderschöne Adventslieder in ganz unterschiedlichen Stilen. Nach dem Beitrag des Jugendchores ergriff Dekan Peter Bauer das Wort, führte die beiden jungen Chorleiterinnen des Spatzenchores feierlich in ihren Dienst ein und segnete sie.

Die Kantorei erfreute das Publikum anschließend mit zwei klangvollen romantischen Kompositionen und einem jazzigen Arrangement eines alten Adventsliedes „Der Morgenstern ist aufgedrungen“.

Auch die Gemeinde war zwischendurch immer wieder eingeladen, in weitere bekannte Lieder – begleitet vom Posaunenchor – mit einzustimmen. So war es ein krönender Abschluss, als alle Chöre sich nochmals im Altarraum versammelten, um die Stadtkirche mit dem festlichen Lied „Tochter Zion, freue dich“ mit geradezu erhebender Klangpracht zu füllen – gemeinsam mit dem Publikum, mit Orgel und Zimbelstern, dem Posaunenchor auf der Empore und mit Pauken. Das Publikum dankte allen, die das Konzert möglich gemacht hatten, mit lang anhaltendem Applaus.

 

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